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Bewegung und Sport gegen Hautalterung

„Sport ist Mord.“ Diesen Spruch hat wohl jeder schon einmal gehört. Und doch ist Sport alles andere als Mord und kann sogar dabei helfen, die Hautalterung zu stoppen. Regelmäßiges Training erhöht den Abbau der Fettdepots in unserer Haut und strafft das Gewebe nachhaltig. Durch ein kontinuierliches Work-Out sind die dadurch entstehenden Muskeln außerdem ein anschauliches Beiwerk.

Frische Luft für einen rosigen Teint

Unsere Hautzellen erneuern sich im Durchschnitt alle vier Wochen. Ein ausgewogenes Training kann dazu beitragen, die Produktion von Wachstumshormonen zu fördern und durch eine bessere Durchblutung mehr Sauerstoff und Nährstoffe für die Haut bereitzustellen. Dies hat zur Folge, dass sich Hautzellen öfter und schneller erneuern können und die Haut somit jung und frisch aussieht. Noch besser eignet sich Sport unter freiem Himmel. Denn frische Luft intensiviert die Durchblutung und versorgt den Körper nicht nur innerlich mit frischem Sauerstoff, sondern durch einen angenehm rosigen Teint auch sichtbar von außen.

Die Anzeichen unreiner Haut beseitigen

Neben einer verbesserten Zellerneuerung kann Sport außerdem dabei helfen, unreiner Haut vorzubeugen. Während eines Work-Outs wird das Stresshormon Cortisol reduziert. Oft wird es für unreine Haut verantwortlich gemacht, denn in der Tat kann eine zu hohe Cortisol-Konzentration im Körper zu schlechter Haut, Bluthochdruck und Heißhunger führen. Gleichzeitig werden überschüssiger Talg und Schmutzablagerungen auf natürliche Weise durch Schweißproduktion aus den Poren befördert. Auf Make-Up sollte während einer Trainingseinheit außerdem generell verzichtet werden. Denn dadurch verstopfen die Poren erneut und die Haut kann nicht atmen. Wie Sie Ihre Haut richtig reinigen, haben wir Ihnen hier erklärt.

Eine straffe und elastische Hautstruktur

Wer sich kontinuierlich bewegt, merkt schnell selbst, wie sich der Körper verändert. Neben dem ästhetischen Effekt sorgt der Muskelwachstum außerdem dafür, die Haut von innen zu straffen und das Bindegewebe zu stärken. Bei intensivem Training wird Collagen in die Hautzellen befördert und stärkt damit die Elastizität und Flexibilität der Haut nachhaltig. Schon 12 Minuten Joggen am Tag können einen positiven Effekt darauf haben.

Schweiß macht sexy

Sport bringt natürlich auch ein paar Nebenerscheinungen mit sich – nämlich ganz schön viel Schweiß! Und den finden die meisten ja bekanntermaßen etwas eklig. Dabei ist Schwitzen eine ziemlich schlaue Erfindung von Mutter Natur. Es reguliert die Körpertemperatur und sorgt dafür, dass wir nicht überhitzen. Gleichzeitig wird unsere Haut stärker durchblutet, was dazu führt, dass abgestorbene Hautzellen leichter abtransportiert werden können. Regelmäßige Trainingseinheiten sind also nicht nur gut für unser Herz-Kreislaufsystem, sie halten auch die Haut jung und fit. Denn die im Schweiß enthaltenen körpereigenen Lipide wirken wie eine Bodylotion. Durch die am ganzen Körper verteilten Schweißdrüsen wird die Körperflüssigkeit gleichermaßen abgegeben und auf der Hautoberfläche verteilt. Einen weiteren Nebeneffekt erzielen die im Schweiß vorhandenen Pheromone. Diesen sogenannten Lockstoffen wird eine anziehende Kraft nachgesagt und sollen uns unbewusst bei der Entscheidung beeinflussen, ob wir eine andere Person attraktiv finden. Wer regelmäßig Sport treibt, trainiert seine Schweißdrüsen zudem, gezielter anzuspringen und leistungsstärker zu werden. Trainierte Schweißdrüsen können die vorhandene Wassermenge im Körper besser regulieren und geben nicht zu viel Flüssigkeit auf einmal ab.

1-2 Trainingseinheiten pro Woche

Regelmäßiges Schwitzen reduziert nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Hautkrankheit, sondern gleichzeitig das Risiko, Schuppenflechten zu erleiden, um 30 %. Allerdings tritt dieser Effekt erst messbar ab einem Trainingsaufwand von ca. 1-2 Trainingseinheiten pro Woche in Kraft. Ein moderates Training ist zudem die bessere Variante. Denn wird der Körper zu sehr belastet, droht oxidativer Stress, der maßgeblich am Alterungsprozess des Körpers beteiligt ist, da er die Reparatur- und Entgiftungsfunktionen der Zellen beeinträchtigt.

5 hilfreiche Tipps

  1. Auf Make-Up verzichten, denn sonst kann die Haut nicht schwitzen und Ihre Poren verstopfen. Die Folge: lästige kleine Pickelchen auf der Haut.
  2. Kurz und kalt oder lauwarm duschen. Dies greift den natürlichen Schutzfilm Ihrer Haut nicht so stark an wie warmes Wasser.
  3. Auf stark chemische und besonders alkoholische Reinigungs- und Pflegeprodukte sollte man generell verzichten.
  4. Die Sportkleidung sollte atmungsaktiv und nicht zu eng sein, sodass die Haut gut durchlüften kann.
  5. Viel trinken! Denn die ausgeschwitzte Feuchtigkeit muss natürlich wieder zurückgewonnen werden.